Bonner SPD macht sich für Rettungsdienste stark

Der Beirat der Bundesstadt Bonn zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr hat in seiner Sitzung Ende 2016 letzten Jahres einen Appell an die Politik gerichtet, eine konstruktivere Haltung der Krankenkassen zur Einführung der Notfallsanitäter-Ausbildung herbeizuführen. Diesem Appell entsprechend hat die Bonner SPD auf Landesebene Gespräche geführt, in deren Folge der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtages die Krankenkassen und alle weiteren relevanten Akteure eindringlich aufgefordert hat, die zur Finanzierung und Umsetzung der Notfallsanitäter-Ausbildung notwendigen Schritte ohne weitere Verzögerung anzugehen, um eine effiziente medizinische Notfallrettung mittelfristig nicht zu gefährden.
„Ich habe mir selbst in einem Praktikum ein Bild vom anspruchsvollen Arbeitsalltag unserer Rettungsdienste machen können. Wir müssen politisch alles dafür tun, die Aus- und Fortbildung in diesem Bereich nicht durch Streit zu gefährden. Die Rahmenbedingungen für die neue Ausbildung zum Notfallsanitäter sollten so gesteckt werden, dass wir für diesen Beruf Menschen gewinnen können, die hoch motiviert und ihrer bedeutenden Aufgabe als Lebensretter entsprechend qualifiziert sind“, fordert Peter Kox, SPD-Landtagskandidat und Vorsitzender des städtischen Gesundheitsausschusses.
Gabriel Kunze, Vorsitzender der Bonner SPD und SPD-Landtagskandidat, ergänzt: „Dass für uns die Rahmenbedingungen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuerwehr und im Rettungsdienst wichtig ist, liegt auf der Hand. Dieser Bereich ist für uns als SPD ein Teil der Daseinsfürsorge! Die Bonner SPD fordert daher schon seit langem, die Feuerwachen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr endlich auf den Stand der Technik zu bringen. Hier darf es keine Verzögerungen mehr geben und es muss frühzeitig mit den Ertüchtigungsplanungen begonnen werden, so dass die zivile Sicherheit in Bonn auch weiterhin auf einem hohen Niveau gewährleistet werden kann. Die Renovierung der Wachen inklusive des Schaffens von ausreichend Platz für die Fahrzeuge und der Herrichtung von Schulungsräumen ist nicht nur für die Ausbildung, sondern auch die Motivation der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen wichtig, die rund um die Uhr für unsere Sicherheit sorgen.“
„Dementsprechend haben wir uns mit einer großen Anfrage zur Sitzung des Bonner Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz am 15. März nach dem Sanierungsbedarf der Feuerwachen in Bonn erkundigt und werden uns weiter dafür einsetzen, dass der Rahmen für die Arbeit und Ausbildung unserer haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte angemessen bleibt. Über die kommunale Ebene hinaus wollen wir uns auch im Landtag für unsere Rettungsdienste und Feuerwehr stark machen“, betonen Kox und Kunze abschließend.