Stadt Bonn intensiviert Deutsch-Russischen Jugendaustausch

Bereits seit rund 25 Jahren besteht ein regelmäßiger Austausch auf bürgerschaftlicher Ebene zwischen Bonn und Kaliningrad, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit. Genauso lange schon begleitet Bernhard „Felix“ von Grünberg, als großer Freund Kaliningrads, die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten. In diesem Sinne organisierte er gemeinsam mit Peter Kox und den Jugendparlamentariern vor etwa anderthalb Jahren die Gründungsveranstaltung des Deutsch-Russischen Jugendparlaments Bonn-Kaliningrad im Rahmen eines kleinen Festakts im nordrhein-westfälischen Landtag.
Peter Kox erklärt dazu nach der gestrigen (5.4.) Sitzung des städtischen Ausschusses für Internationales: „Das intensive Engagement im Bereich der Jugendbegegnung wurde heute auf Antrag der SPD-Fraktion mit der vorgelegten ‘Gemeinsamen Erklärung über die Zusammenarbeit der Zivilgesellschaften zwischen den Städten Bonn und Kaliningrad’ offiziell begrüßt und anerkannt.“ Mit der beiderseitigen Absichtserklärung von Bonn und Kaliningrad steht dem vom Jugendparlament geplanten Schülerinnen-und Schüleraustausch zwischen der Bertolt-Brecht-Gesamtschule (Bonn) und der Gesamtschule Nr. 56 (Kaliningrad) sowie zwischen der Bonn-Rhein-Sieg Hochschule (Bonn) und der Immanuel-Kant- Universität (Kaliningrad) nichts mehr im Wege.
Bernhard “Felix” von Grünberg und Peter Kox betonen gemeisam: „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit diesem offiziellen Schritt endlich diese langjährige Zusammenarbeit städtisch gewürdigt und damit ein Fundament für weitere außerschulische internationale Jugendbegegnungen geschaffen wurde. Solche Projektpartnerschaften bilden eine nachhaltige Plattform der Völkerverständigung, die bereits bei jungen Menschen ansetzt. Freundschaften können hier über lange Zeit entstehen und beständig gepflegt werden.“