Pänz ohne OGS-Plätze – Anstrengungen verstärken

Wer einen Job hat und Kinder und keine OGS-Plätze, ist gekniffen. Davon können aktuell leider zu viele Eltern in Bonn ein Lied singen. Denn die Beschwerden derer, die für das Schuljahr 2017/18 keinen Platz in einer OGS bekommen haben, häufen sich – zum Beispiel im Bonner Norden und in Friesdorf.
„Zumindest die Plätze, die die Stadt Bonn für das kommende Schuljahr beim Land beantragt hat, werden zeitnah alle bewilligt werden. Das habe ich gestern aus dem Schulministerium erfahren“, berichtet Peter Kox, SPD-Landtagskandidat für den Bonner Norden und Beuel. „Das hilft aber leider nicht den Eltern, die bei der Suche nach einem Platz bisher erfolglos geblieben sind.“
Deshalb ist es gut, dass die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn die Verwaltung um einen Lagebericht im Schulausschuss Anfang Juni gebeten hat, findet Kox. Die Verwaltung soll außerdem kurzfristig Perspektiven aufzeigen für die bis dato abgelehnten Kinder. „Zudem hat mir unsere schulpolitische Sprecherin Gieslint Grenz bereits angekündigt, dass sie in der kommenden Woche mit der Fraktion beraten möchte, wie viele Plätze mehr für das Schuljahr 2018/19 dringend beantragt werden müssen. Bisher haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Plätze, die Bonn beantragt hat, auch bewilligt wurden. Diese Investition der Landesregierung in die Bildung unserer Kinder müssen wir hier vor Ort dann auch steigern“, so Kox weiter.
Auch Gabriel Kunze, SPD-Landtagskandidat für Bad Godesberg, Bonns Süden und Hardtberg sorgt sich wegen der fehlenden OGS-Plätze: „Die OGS ist wichtig für die Bildung und Entwicklung der Kinder, aber eben auch existenziell für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wenn Eltern Einbußen im Job hinnehmen müssen, weil die Betreuung ihrer Kinder nicht gesichert ist, kann es finanziell ganz schnell ans Eingemachte gehen.“